Die Dominikanische Republik Entdecken
15 Tage Mietwagenrundreise
Auf dieser abenteuerlichen Reise von Süden nach Norden entdecken Sie die schönsten Flecken des Landes auf eigene Faust im geländegängigen 4x4 Mietwagen und abseits der Touristenströme. Sie treffen unterwegs auf üppigen Dschungel, karge Gebirgslandschaften, zerklüftete Küsten und karibische Traumstrände. Begegnen Sie der liebenswerten Bevölkerung und der unberührten Natur.
Santo Domingo – San Cristóbal – Baní – Las Salinas – Barahona – Oviedo – Pedernales - Bahía de las Aguilas
Preis pro Person im Doppelzimmer:
ab 1590,- €
Reisetermine können individuell festgelegt werden.
Die Flugpreise variieren abhängig von Fluggesellschaft und Saison. Gern unterbreiten wir hierfür ein Angebot.
Leistungen und Preise
Leistungen:
Transfer Flughafen – Hotel Santo Domingo; 13 Tage Mietauto ADA mit unlimitierten Kilometern, Klimaanlage, Teilkaskoversicherung (es bleibt ein Selbstbehalt von USD 1100 – 1500 je nach Kategorie des Fahrzeugs) - Typ 4x4 Mitsubishi Montero oder ähnlich; Stadtbesichtigung Santo Domingo am Tag 2 mit lokalem deutschsprechendem Reiseleiter; 14 Übernachtungen mit Frühstück in den erwähnten Hotels oder ähnlich in Zimmern mit Dusche/WC; 3 Mittag- und 4 Abendessen gemäss Beschreibung; Taxen und Gebühren
Nicht in den Leistungen enthalten:
Anreise; Zusatzversicherung für Reduktion des Selbstbehaltes, Zusatzfahrer, Benzin;
Rückführgebühr bei Abgabe des Mietwagens in Las Terrenas von ca. USD 130; Ausflüge und Besichtigungen sowie Eintrittsgelder (Ausnahme Tag 2);
Trinkgelder und Persönliche Ausgaben; nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
Tourenverlauf
1. Tag: Santo Domingo
Begrüßung am Flughafen und Transfer in die Altstadt von Santo Domingo. Rest des Tages zur freien Verfügung um die älteste Stadt der «Neuen Welt» kennenzulernen.
Übernachtung im Hotel Caribe Colonial, Santo Domingo. (-/-/-)
2. Tag: Santo Domingo
Heute lernen Sie die erste europäische Stadt in Amerika kennen. Hier wurde die erste Kathedrale gebaut, residierte der erste Gouverneur, wurde der erste Bischof geweiht und das erste Krankenhaus eröffnet. Die quirlige Millionenstadt bietet eine Vielzahl von kulturellen, insbesondere architektonischen Sehenswürdigkeiten, wie man sie sonst nirgendwo auf Hispaniola findet. Sie starten den Tag in der historischen, von der UNESCO zum Weltkulturerbe gekürten Altstadt, der sogenannten «Zona Colonial». Auf dem Stadtrundgang sehen Sie den Palast des Diego Kolumbus, den Palast des Gouverneurs und der Generalkapitäne, die Kathedrale und den «Parque de Colón» mit dem bronzenen Denkmal von Christoph Kolumbus. Sie spazieren durch die «Calle de las Damas», der Damenstraße und sehen die vielen Geschäfte und Straßenverkäufer sowie Bars und Restaurants. Am Nachmittag lernen Sie die Sehenswürdigkeiten außerhalb des Altstadtkerns kennen. Sie fahren zum «Faro a Colón» im Osten der Stadt. In einem großen Mausoleum sollen sich hier die sterblichen Überreste von Kolumbus befinden. Sie besichtigen das Höhlensystem «Los Tres Ojos» mit unterirdischen Flussläufen und Tropfsteinhöhlen. Bevor Sie über den Boulevard «27 de Febrero» die Hafenpromenade erreichen, machen Sie Halt beim «Palacio Nacional», dem Regierungsgebäude. In den modernen Vierteln am Malecón lebt in den Abendstunden der Merengue-Rhythmus auf.
Übernachtung im Hotel Caribe Colonial, Santo Domingo. (F/M/-)
3. Tag: Santo Domingo – San Cristóbal – Baní – Las Salinas
(Tagesstrecke ca. 150 km)
Nach der Übernahme des Mietwagens verlassen Sie die Millionenmetropole und fahren entlang der Küstenstraße stadtauswärts nach San Cristóbal, der Geburtsstadt des Diktators Trujillo. Die Stadt ist heute ein Markt- und Handelszentrum und besitzt eine schmucke Barockkirche. Die Dörfer sind von Mango- und Brotfruchtbäumen, Kokospalmen und Bananen umgeben. Die Fahrt führt in die Provinz Peravia und in die Region des Zuckerrohrs. Dank des Wasserreichtums wird hier bereits seit der Kolonialzeit Zuckerrohr angebaut. Nach Baní führt die Straße vorbei an ausgedehnten Zuckerrohrfeldern und dominikanischer Plantagenwirtschaft mit Bananen, Mangos und anderen tropischen Früchten. In Las Salinas können Sie eine Meersalzgewinnungsanlage besichtigen und eine kurze Wanderung in der einzigen Sandwüste der Karibik unternehmen.
Übernachtung im Hotel Salinas, Las Salinas (F/-/-)
4. Tag: Las Salinas – Azua – Barahona – Oviedo – Pedernales
(Tagesstrecke ca. 280 km)
Fahrt auf einer Naturstrecke via dem charmanten Villas Fundacion auf die Hauptstraße nach Azua. Hier führt die Strecke bergan durch zunehmend karger werdendes Land und es wachsen Säulenkakteen, gelbblühende Agaven, Dornenbüsche, Akazien und Mimosen. In Hatillo erblicken Sie die «Bahia de Ocoa». Sie fahren durch eine Küstenebene, die von fruchtbarem Schwemmland gebildet ist. Große Plantagen zeugen von der Fruchtbarkeit des Bodens. Die Straße führt ins Gebirge, durch ein trockenes und steiniges, mit Kakteen und Agaven übersätes Land, was stark an Mexico erinnert. Dann öffnet sich ein weiter Blick auf den großen Fluss Rio Yaque del Sur mit unzähligen Palmen im Flusstal und steilen, kahlen, stark erodierten Wänden. Dies ist die einzige Flussoase in diesem trockenen Gebiet. Sie erreichen die an der «Bahia de Neiba» gelegene Provinzhauptstadt Barahona. Ideale Gelegenheit für einen Mittagshalt. Hier soll der berühmte Pirat Cofresí seinen Schlupfwinkel gehabt haben. Entlang einer malerischen Küstenstraße fahren Sie nach Paraiso. Die Steinstrände der Barahona Halbinsel sind von überwältigender Schönheit und Reinheit, echte Schätze der Natur. Sie wechseln mit hohen Klippen in faszinierendem Rhythmus ab. Auf der Fahrt pendelt der Blick zwischen der wunderbar glitzernden Karibischen See, die pfefferminzgrün, türkis und kobaltblau funkelt und den mit üppig tropischer Vegetation bedeckten Taleinschnitten. Der Nationalpark «Jaragua» ist der größte des Landes und umfasst den gesamten Südzipfel der Baruco-Halbinsel sowie die Inseln Beata und Alto Velo. In dem von Palmen- und Kakteenwäldern bedeckten Naturschutzgebiet findet man Höhlen und
Reste von Siedlungsstätten der Jaragua-Ureinwohner sowie eine unglaublich vielfältige Flora und Fauna. Über die Hälfte aller einheimischen Vogelarten sind hier anzutreffen, darunter der fast ausgestorbene Hispaniola-Bussard, sowie seltene Schildkrötenarten. Von Oviedo aus führt die Straße Richtung Nordwesten nach Pedernales und bis zur haitianischen Grenze. Übernachtung in Hotel Villas del Mar, Pedernales (-/-/-)
5. Tag: Pedernales – Bahía de las Aguilas – Pedernales
(Tagesstrecke 2x 30 km)
Fahrt zum kleinen Hafen und Fischerort Cabo Rojo, wo Bauxit abgebaut wird. In Las Cuevas leben noch heute Einwohner in Höhlen. Hier können Sie ein Boot besteigen, das Sie in rund 15 Minuten Fahrt über eine ruhige See zum wohl schönsten Naturstrand fährt. Alternativ können Sie die kurze Strecke auch mit dem Fahrzeug zurücklegen (ein 4x4 Antrieb ist jedoch zwingend Bedingung). Die Einfahrt ist mit einem Tor gesichert und nach Bezahlung einer kleinen Gebühr lässt Sie der Parkwächter passieren. Der Strand an der Bahía de las Aguilas (Adlerbucht) im Nationalpark ist einer der besten unserer Erde, absolut sauber und schneeweiss. Die Bucht erstreckt sich über 15 km. Sie erleben hier eine außergewöhnliche Küstenlandschaft mit kristallklarem Wasser in Schattierungen von Türkis- bis Opalblau, das am Horizont mit dem Himmel verschmilzt. Genießen Sie den Aufenthalt am Strand, gehen Sie schwimmen oder schnorcheln und erleben Sie die unberührte Natur. Übernachtung im Hotel Villas del Mar, Pedernales (F/-/-)
Hinweis: Es gibt an der Bahía de las Aguilas nichts zu kaufen. Besorgen Sie sich deshalb genügend Getränke und eine Lunch-Box entweder im Hotel oder in Las Cuevas. Alternativ können Sie nach dem Badevergnügen in Las Cuevas auch frisch gegrillten Fisch oder Langusten mit einem kühlen Bier konsumieren.
6. Tag: Pedernales – Oviedo – Barahona
(Tagesstrecke 140 km)
Auf der Rückfahrt nach Barahona durchfahren Sie wiederum einen Trockenurwald mit Akaziengebüsch, Kakteen, Dornen und Agaven. Dazwischen befinden sich Tausende von meist gelben Schmetterlingen, die sich an feuchten Stellen sammeln. Die einsamen Streckenabschnitte sind ohne jegliche menschliche Besiedlung. Allmählich wird das Land hügeliger und der verwitterte Kalkboden trockener. In Oviedo, bekannt für die Beobachtung von Grossvögeln wie Flamingos, Löfflern und Reihern, besichtigen Sie die Lagune. Entlang der malerischen Küstenstraße fahren Sie via Los Patos und San Rafael nach Paraiso, der Ort mit dem einzigen Sandstrand im Süden von Barahona. Wenn Sie Paraiso sehen, verstehen Sie auch woher der Name (Paradies) stammt. Erfrischende Flussläufe laden zum Baden in den Naturbecken ein. Genießen Sie den in der Region bekannten fangfrischen Fisch. Hier ziehen sich noch geschlossene Urwälder die Berghänge hinauf. Besonders üppig gedeiht der tropische Regenwald dort, wo Taleinschnitte mit Flussläufen geschützte Nischen bilden. Übernachtung im Hotel Playa Azul, Barahona. (F/-/-)
7. Tag: Barahona – Lago Enriquillo – Barahona
(Tagesstrecke 210 km)
Eine der reizvollsten Gegenden des Landes ist das Gebiet rund um den Lago Enriquillo. Er nimmt die tiefste Zone einer Bodensenke ein, die fast 40 m unter dem Meeresspiegel liegt. Die Gegend ist heiß und trocken, allerdings durch Quellen und kleine Flüsse stellenweise überaus fruchtbar. Nach der Ortschaft Villa Jaragua bietet sich erstmals ein Blick auf den riesigen See. Unbewegt liegen die seichten Wasser des durch die starke Verdunstung extrem salzhaltigen Sees im Sonnenlicht. Der See ist 42 km lang und 12 km breit. Eine dicke Schicht abgestorbener Muscheln und Korallen überzieht den Seegrund. Fakultative Bootsfahrt auf die zum Nationalpark erklärte «Isla Cabritos». Durch ihre Abgeschiedenheit ist sie zu einem Naturparadies ersten Ranges geworden. Auf ihr tummeln sich der rosa Flamingo, verschiedene Arten von Reihern und viele weitere Vogelarten. Für die Reptilien herrschen trotz der Insellage gute Lebensbedingungen. Der Nationalpark ist ein Rückzugsgebiet für Spitzmaulkrokodile, die seltenen Nashornleguane und die Wirtelschwanzleguane. Unter den über 100 Pflanzenarten gibt es mehrere endemische. Anschließend führt die Fahrt durch den idyllischen Ort La Descubierta mit seinen bunt bemalten Holzhäusern. Hier lässt sich gut eine Ruhepause einlegen, um das bunte Treiben zu beobachten. Im wüstenähnlichen Umfeld rund um den teilweise verkrusteten Salzsee wurden einige bedeutende ehemalige Taíno Siedlungen entdeckt. Bei der Besichtigung der Höhlen von «Las Caritas» stoßen Sie auf interessante Felsritzungen, Relikte der Taíno Kultur. Enriquillo, der Indianerführer soll hier mit seinem Stamm Zuflucht vor den Spaniern gesucht haben. Das Grenzstädtchen Jimaní ist wohlhabend, aber bietet den Eindruck eines verschlafenen Örtchens. Auch an der Grenzstation zu Haiti ist nicht viel los. Sie besichtigen den Markt in Malpasse. Am Südufer des Sees fahren Sie via Duvergé und haben die Gelegenheit, in einem natürlichen Becken zu schwimmen. An der Kreuzung bei Cabral passieren Sie ein großes Denkmal des Kaziken Indianers Enriquillo. Sie fahren entlang der Laguna del Rincón, einem Süsswassersee und Lebensraum vieler Flamingos,
Kormorane und Schildkröten. Rückfahrt nach Barahona. Übernachtung im Hotel Playa Azul, Barahona (F/-/-)
8. Tag: Barahona – Azua – San José de Ocoa – Las Avispas
(Tagesstrecke ca. 200 km)
Kurze Besichtigung von Barahona, dem Zentrum der Zuckerindustrie mit seiner Raffinerie, seinen Silos und Zuckerrohrhallen. Das Stadtbild bestimmen zum grössten Teil hübsche Holzhäuser, Hütten und Marktstände. Anschliessend Fahrt in die Provinzhauptstadt Azua, die mit Diego Velazquez (späterer Eroberer Kubas) und Hernán Cortés (späterer Eroberer Mexikos) berühmte Gründungsväter besitzt. Die Straße führt gemächlich ansteigend in die Berge nach San José de Ocoa, das 640 m über dem Meer liegt. Unternehmen Sie einen kleinen Stadtrundgang und genießen Sie die lokalen Spezialitäten in einem der Restaurants beim Zentralplatz und der Kirche. Anschließend Weiterfahrt nach Sabana Larga und über steile Passstrecken und wunderschöne Täler und Flüsse nach Nizao. Bei einem kleinen Colmado nach der Brücke des Rio Nizao parkieren Sie Ihr Fahrzeug und werden von einem Angestellten der Lodge erwartet.
Übernachtung in der Rancho Cascada, Las Avispas. (F/M/A)
9. Tag: Rancho Cascada
Die Ökotourismus-Ranch, im Herzen des Landes, bietet erholsamen Aufenthalt in tropischer Bergwelt. Direkt am Fluss Rio Nizao gelegen, bietet diese Ranch ein breites Programm, sowohl für den Erholungssuchenden, wie auch für den aktiven Urlauber. Sie wird geschätzt auf Grund ihrer Höhenlage und des frischen Klimas der dominikanischen Berge. Die Ranch liegt inmitten von Orangen, Kaffee- und Bananenplantagen und ist von grünen, tropischen Wäldern und Bergen umgeben. Ganzjährig herrscht ein angenehmes Klima. Auf der Anlage befinden sich natürlich angelegte Naturpools mit kleinen Wasserfällen. Ruhezonen wie Liegeterrassen zum Sonnen und Hängemattenbereiche sind ebenso vorhanden wie ein Grill- und Lagerfeuerplatz. Mehrere Pfade führen direkt von der Ranch durch tropische Wälder zu versteckten, wunderschönen Naturpools und Wasserfällen. Vom Restaurant aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Fluss, der direkt an der Ranch vorbeifließt. Nationalparks, Wasserfälle und viele Sehenswürdigkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Übernachtung in der Rancho Cascada, Las Avispas. (F/M/A)
10. Tag: Las Avispas – Sabana Larga – Constanza
(Tagesstrecke ca. 100 km)
Heute befahren Sie die höchste Passstraße der gesamten Karibik. Halten Sie Rast bei La Nuez und erfrischen Sie sich im letzten kleinen Colmado. Weiterfahrt, Sie erreichen den Nationalpark «Valle Nuevo» mit dem geografischen Mittelpunkt der Insel. Unternehmen Sie eine leichte Wanderung auf die Gipfel der umliegenden Berge. Sie haben einen beeindruckenden Ausblick auf die tropische Bergwelt. In der Ferne können Sie die Felder der Bauern entdecken. Weiterfahrt auf abenteuerlicher Straße durch mystisch wirkende und mit Wolken verhangene Berge nach Constanza, einem Luftkurort auf 1'100 m über Meer. Der Ort liegt in einem fruchtbaren Hochtal wo großflächig Landwirtschaft betrieben wird. In dem gemäßigten Klima gedeihen Äpfel, Orangen, Aprikosen, Artischoken, Erdbeeren und viele Gemüsearten. Übernachtung in Mi Cabaña Resort, Constanza oder ähnlich (F/-/-)
Hinweis: Obwohl die Strecke nicht sehr lang ist, empfehlen wir einen frühzeitigen Aufbruch. Die Bergstrecke führt größtenteils über erdreiche Natur- oder Sandpiste. Die Talstrecke führt entlang einer ausgewaschenen Piste mit vielen Steinen und Wasserrillen. Die Strecke ist nur mit einem Allradfahrzeug mit hohem Bodenabstand befahrbar.
11. Tag: Constanza – Jarabacoa
(Tagesstrecke ca. 85 km)
Die Fahrt führt entlang der Bergflanken der Zentral-Kordilleren. Hier werden Gemüsearten wie Kartoffeln, Bohnen, Kohl und Spargel angebaut. Außerdem werden in dieser Gegend auch Blumen gezüchtet. Unzählige Pflanzen sind hier heimisch: Farne, Bambus, Baumfarne, Flechten, Orchideen, eine Vielzahl von Bäumen, Büschen und Kräutern. Kleine Wasserfälle am Wegesrand, eine Vielzahl von Blattformen mit verschiedensten Farbschattierungen bis zum Blattgrün einiger Urwaldbäume begeistern jeden Naturfreund. Hier ist die Natur noch intakt. Die Naturstraße windet sich durch Berge und Täler und vorbei an kleinen Siedlungen. Die Ausblicke sind überwältigend. Nach einer Passhöhe geht es steil hinunter ins Tal von Jarabacoa. Hier befinden Sie sich in der Bergwelt der Cordillera Central, auch die «Alpes Dominicanos» genannt, wo viele Einheimische ihre Sommerferien verbringen. Einige Kilometer vor Ortseingang befindet sich der bekannte und höchste Wasserfall «Salto Jimenoa Uno», deren Besichtigung sich lohnt. Entlang eines steilen Pfades erreichen Sie den Wasserfall, der hier über 75 Meter tief in ein Badebecken fällt. Es erstaunt nicht, dass hier ein Teil des Films von «Jurassic Park» gedreht wurde. Jarabacoa liegt auf 600 m über dem Meer und ist umgeben von Pinienwäldern, Flüssen, Bergen und Tälern der Flüsse «Rio Yaque del Norte» und «Rio Jimenoa». Da ganze Jahr über herrschen hier frühlingshafte Temperaturen. Der Luftkurort ist das Zentrum für Wanderfreunde und Naturliebhaber. Hier werden unzählige abenteuerliche Sportarten angeboten. Der beliebte Ort und seine Umgebung sind sowohl für Blumenzüchtungen als auch für ihre Pferdezucht berühmt, da diese Gegend sehr fruchtbar ist. Übernachtung in Rancho Baiguate, Jarabacoa (F/M/A)
12. Tag: Jarabacoa
(Tagesstrecke ca. 30 km)
Sie besichtigen den charmanten Ort und besuchen die Kaffeefabrik «Monte Alto», wo Ihnen alles über den Anbau und die Verarbeitung des Kaffees erklärt wird. Selbstverständlich gibt es auch eine Kaffeeprobe. Halt bei La Confluencia wo die zwei Flüsse «Rio Yaque del Norte» und «Rio Jimenoa» zusammenfließen. Anschließend kurze Fahrt zum Wasserfall «Salto Baiguate». Über einen Naturweg und etliche kleine Brücken, erreichen Sie diesen beeindruckenden Wasserfall. Er fällt über 60 Meter in ein natürliches Becken ab. Hier können Sie ein erfrischendes Bad nehmen. Rückkehr zur Ranch für das Mittagessen. Der Nachmittag steht Ihnen für weitere Aktivitäten zur freien Verfügung oder lassen Sie ganz einfach mal die Seele baumeln und genießen Sie die herrliche Frische in dieser wunderschönen Natur. Übernachtung in Rancho Baiguate, Jarabacoa (F/M/A)
13. Tag: Jarabacoa – La Vega – Santiago de los Caballeros
(Tagesstrecke ca. 80 km)
Fahrt nach La Vega und Ausflug zur Wallfahrtstätte «Santo Cerro». Auf einem 465 m hohen Berg befindet sich die 1886 erbaute Kirche «Virgen de las Mercedes». Unmittelbar davor stehen ein Kreuz und ein Baum. Angeblich handelt es sich um einen Spross jenes Baumes, aus dem Kolumbus hier das erste Kreuz fertigen ließ. Fahrt hinunter in das fruchtbare Cibao Tal. Dies ist die landwirtschaftliche Schatzkammer der Insel. Hier werden Kaffee, Kakao, Tabak, Reis und Bananen angepflanzt. Dieses Tal war schon zur Zeit der Taíno Ureinwohner stark besiedelt. Ende der 1940er Jahre ließ die USamerikanische Firma United Fruit Company Bewässerungsanlagen bauen. Kein Wunder, dass sich die Wirtschaftsmetropole Santiago zur zweitgrößten Stadt des Landes entwickelt hat. Die Stadt Santiago wurde dreimal gegründet und ist die reichste des Landes. Hier geht es lange nicht so hektisch zu wie in der Hauptstadt. Sie besichtigen das schon von weitem sichtbare Wahrzeichen der Stadt, das Heldenmonument, die Kathedrale «Santiago de Apóstol», die Festung «San Luis» und den Parque Duarte.
Übernachtung im Hotel Centro Plaza, Santiago de los Caballeros. (F/-/-)
14. Tag: Santiago – Moca – Rio San Juan – Cabrera
(Tagesstrecke ca. 150 km)
Nach dem Frühstück besteht die Gelegenheit zur Besichtigung einer Rumfabrik. Anschließend statten Sie dem bekannten «Centro Cultural Léon» einen Besuch ab. Hier bestaunen Sie bekannte Gegenwartskunst der Dominikanischen Republik und besichtigen eine Zigarrenfabrik, wo Ihnen die Tabakverarbeitung erklärt wird. Seit einigen Jahren hat die Dominikanische Republik der Nachbarinsel Kuba, im Anbau und in der Verarbeitung der Tabakpflanze, den Namen und Rang abgelaufen. Weiterfahrt nach Moca, berühmt für seine tapferen Männer und dem Eisenbahndenkmal. In der Umgebung der Kleinstadt wird viel Kaffee und Kakao angebaut, was dem Ort den wirtschaftlichen Aufschwung bewirkt. Entlang einer wunderschönen Route über die Ausläufer des Cibao Tals, erreichen Sie bei Sabaneta de Yásica den atlantischen Ozean. Am Wegesrand sind zahlreiche Anpflanzungen von Papaya, Bananen, Mango und Königspalmen zu sehen. Auf den Viehweiden grasen schwarzbunte Holsteiner, rotbraune Angeliter und Zeburinder. Rio San Juan ist eine der schönsten Kleinstädte des Landes, mit farbig angestrichenen Häusern, kleinen Läden und Cafeterias. Unternehmen Sie eine Bootsfahrt ab der kleinen Bucht «Laguna Gri Gri» durch einen mit Mangroven gesäumten Kanal, der ins Meer mündet. Sie fahren um eine Korallenkolonie der Küste entlang, bis zum Erreichen einer mit Stalagmiten und Stalaktiten besetzten Höhle. Hier bietet sich Ihnen eine ideale Gelegenheit zum Schwimmen. Weiterfahrt entlang der zerklüfteten Steilküste zum Nationalpark «Cabo Francés Viejo», welcher einen Leuchtturm integriert. Cabrera ist ein kleiner, hübscher Ort mit einem zum Verweilen einladenden Zentralplatz. Die älteren Holzhäuser sind gut erhalten. Übernachtung im Hotel La Catalina, Cabrera. (F/-/-)
15. Tag: Cabrera – Nagua – Sanchez – Las Terrenas
(Tagesstrecke ca. 120 km)
Lassen Sie am Vormittag an den wunderschönen und einzigartigen Sandstränden von Playa Diamante oder Playa Grande die Seele baumeln. Hier erleben Sie das karibische Leben pur. Palmen die sich im sanften Winde wiegen, kühle Cocktails und frisch zubereitete Meeresfrüchte sowie die Klänge der Musik von Merengue und Bachata. Am Nachmittag Weiterfahrt entlang der Küste nach Nagua. Auf der Strecke werden Sie auf Verkaufsbuden aufmerksam, an denen Spanferkel geröstet werden. An der Küstenstraße haben sich einige kleine Restaurants angesiedelt. Das Hinterland ist sumpfig und die morastigen Wasserstellen sind von dichten Schilfdickichten und Binsen umstellt. Das kleine Städtchen Sánchez, mit seinen ruhigen Straßen und schönen Holzhäusern im viktorianischen Stil liegt am Anfang der Halbinsel Samaná, der Bahia de Samaná. Dies war einmal ein lebhafter, aktiver Hafen, weil sich hier die Endstation der Eisenbahnlinie befand, die von La Vega an die Bucht führte. Davon zeugen heute noch das Eisenbahnmuseum unter freiem Himmel, sowie der alte Bahnhof. Die 63 km lange und zwischen 10 und 20 km breite Halbinsel Samaná bietet eine paradiesische Tropenlandschaft mit einsamen Stränden in versteckten Buchten, saubere Gebirgsflüsse, schroffen Felsenküsten, sowie eine reiche Vogelwelt. Eine steile und kurvenreiche Straße durchquert eine bezaubernde Hügellandschaft, welche zurück zum Meer führt. Ein lebhaftes Zentrum der Nordostküste ist Las Terrenas. Hier spüren Sie noch den Zauber der Karibik. Der Strand ist naturbelassen und vereinzelt finden Sie Kokosnüsse im Sand. (F/-/-)
Hinweis: Optionaler Flug am gleichen Tag nach Santo Domingo oder Punta Cana möglich gegen Aufpreis. Abflug um ca. 17.00 Uhr.
Ein Traum in Weiß
Traumhafte Kreuzfahrten auf den Windjammern Sea Cloud und Sea Cloud II durch die Karibik und nach Mittelamerika weiter
Kostenloser Rückruf
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Reisearten
Privat-Rundreise
Sie reisen ab 2 Personen mit Ihrem persönlichen Reiseleiter. Das Programm wird nach Ihren Wünschen zusammengestellt.
Mietwagenrundreise
Sie reisen mit Ihrem Mietwagen, die Hotels sind für Sie bereits gebucht.
Gruppenrundreisen
Sie reisen in einer meist kleinen Reisegruppe.
Reisebausteine
Diese Angebote können Sie als Vor- oder Nachprogramm buchen. Eine separate Buchung ist gegen Aufpreis möglich.
Alle Informationen über die Reisearten finden Sie hier.
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