Unbekannter Südwesten
6 Tage Rundreise mit deutschsprechender Reiseleitung
Diese Rundreise führt Sie in den Südwesten der Insel. Er erstreckt sich von San Cristóbal im Osten, südwestlich der Hauptstadt Santo Domingo, entlang der Küste bis nach Pedernales. Sie bekommen einen Einblick in das Leben der Menschen und erleben die faszinierende Flora und Fauna der Insel.
Santo Domingo – San Cristóbal – Baní – Azua – Barahona – Oviedo – Pedernales - Bahía de las Aguilas
Preis pro Person im Doppelzimmer:
01.11.08 - 31.10.09: 1390,- €
Reisetermine können individuell festgelegt werden.
Die Flugpreise variieren abhängig von Fluggesellschaft und Saison. Gern unterbreiten wir hierfür ein Angebot.
Leistungen und Preise
Leistungen:
Rundreise im klimatisierten Personenwagen sowie per Boot wie beschrieben, alle Transfers, 5 Übernachtungen mit Frühstück in den erwähnten Hotels oder ähnlich in Zimmern mit Dusche/WC, 2x Mittagessen als Picknick oder Snack, 2x Abendessen gemäß Beschreibung; lokaler Deutsch sprechender Reiseleiter, alle Eintritte, Taxen und Gebühren
Nicht in den Leistungen enthalten:
Anreise; Trinkgelder für Fahrer / Reiseleiter nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Persönliches
Tourenverlauf
1. Tag:Empfang am Flughafen Santo Domingo und Transfer zum Hotel. Übernachtung mit Frühstück im Hotel Caribe Colonial.
2. Tag:
Sie verlassen die Millionenmetropole und fahren entlang der Küstenstrasse stadtauswärts nach San Cristóbal, der Geburtsstadt des Diktators Trujillo. Die Stadt ist heute ein Markt- und Handelszentrum und besitzt eine schmucke Barockkirche. Die Dörfer sind von Mango- und Brotfruchtbäumen, Kokospalmen und Bananen umgeben. Die Fahrt führt in die Provinz Peravia und in die Region des Zuckerrohrs. Dank des Wasserreichtums wird hier bereits seit der Kolonialzeit Zuckerrohr angebaut. Nach Baní führt die Strasse bergan durch zunehmend karger werdendes Land. Hier wachsen Säulenkakteen, gelbblühende Agaven, Dornenbüsche, Akazien und Mimosen. In Hatillo erblicken Sie die «Bahia de Ocoa». Sie fahren durch eine Küstenebene, die von fruchtbarem Schwemmland gebildet ist. Grosse Plantagen zeugen von der Fruchtbarkeit des Bodens. Die Provinzhauptstadt Azua besitzt mit Diego Velazquez (hat später Kuba erobert) und Hernán Cortés (hat später Mexiko erobert) berühmte Gründungsväter. Die Strasse führt ins Gebirge, durch ein trockenes und steiniges, mit Kakteen und Agaven übersätes Land, was stark an Mexiko erinnert. Dann öffnet sich ein weiter Blick auf den grossen Fluss Rio Yaque del Sur mit zahlreichen Palmen im Flusstal und steilen, kahlen, stark erodierten Wänden. Dies ist die einzige Flussoase in diesem trockenen Gebiet. Sie erreichen die an der «Bahia de Neiba» gelegene Provinzhauptstadt Barahona. Hier soll der berühmte Pirat Cofresí seinen Schlupfwinkel gehabt haben. Entlang einer malerischen Küstenstrasse fahren Sie nach Paraiso mit dem einzigen Sandstrand im Süden von Barahona. Wenn Sie diesen Ort sehen, verstehen Sie auch woher der Name Paraiso (Paradies) stammt. Las Patos und San Rafael mit den erfrischenden Flussläufen laden in den Naturbecken zum Baden ein. Geniessen Sie den in der Region bekannten fangfrischen Fisch. Die Steinstrände der Südwestküste sind von überwältigender Schönheit und Reinheit, echte Schätze der Natur. In faszinierendem Rhythmus wechseln sie mit hohen Klippen ab. Auf der Fahrt pendelt der Blick zwischen der wunderbar glitzernden Karibischen See, die pfefferminzgrün, türkis und kobaltblau funkelt und den mit tropischer Vegetation bedeckten Taleinschnitten. Der Nationalpark Jaragua ist der größte des Landes und umfasst den gesamten Südzipfel der Bahoruco-Halbinsel sowie die Inseln Beata und Alto Velo. In dem von Palmen- und Kakteenwäldern bedeckten Naturschutzgebiet findet man Höhlen und Reste von Siedlungsstätten der Jaragua-Ureinwohner sowie eine unglaublich vielfältige Flora und Fauna. Über die Hälfte aller einheimischen Vogelarten sind hier anzutreffen, darunter der fast ausgestorbene Hispaniola-Bussard, ferner seltene Schildkrötenarten. Von Oviedo aus führt die Strasse Richtung Nordwesten nach Pedernales und bis zur haitianischen Grenze.
Übernachtung im Hotel Villas del Mar, Pedernales (-/-/-)
3. Tag:
Fahrt zum kleinen Hafen und Fischerort Cabo Rojo, in welchem Bauxit abgebaut wird. In Las Cuevas leben noch heute Einwohner in Höhlen. Hier besteigen Sie ein Boot, das Sie in rund 15 Minuten Fahrt über eine ruhige See zum wohl schönsten Naturstrand fährt. Der Strand an der Bahía de las Aguilas (Adlerbucht) im Nationalpark ist einer der besten unserer Erde, absolut sauber und schneeweiss. Die Bucht erstreckt sich über 15 km. Sie erleben hier eine aussergewöhnliche Küstenlandschaft mit kristallklarem Wasser in Schattierungen von Türkis- bis Opalblau, das am Horizont mit dem Himmel verschmilzt. Genießen Sie den Aufenthalt am Strand, gehen Sie schwimmen oder schnorcheln und erleben Sie die unberührte Natur. Nach dem Mittagessen fahren Sie durch eine Vegetation, die hauptsächlich aus Dornengestrüpp und Kakteen besteht. Allmählich ändert sich die Vegetation in Büsche mit größerem Laub und auf einer Geländeebene tut sich ein Pinienwald auf. Hier befindet sich der riesige Erdtrichter «Hoyo de Pelempito», ein 700 m tiefes und 7 km langes Tal, das sich im Herzen des Gebirges in einer Höhe von 1’500 Meter über dem Meeresspiegel geöffnet hat. Es breitet sich eine ursprüngliche Vegetation aus und durch das spezielle Mikroklima gedeihen hier verschiedene seltene Pflanzen. Im Nationalpark wurden über 1’430 Pflanzenarten identifiziert, 439 davon sind endemische Arten der Insel Hispaniola. Am Grund des Erdtrichters leben verschiedene Tierarten, darunter Pferde, Wildschweine und verschiedene Vogelarten. Dieser Ausflug lohnt sich schon alleine um die Stille und Weite vom Aussichtsplatz zu geniessen und vielleicht einen dominikanischen Habicht seine Kreise ziehen zu sehen. Atmen Sie die saubere Bergluft der Fichtenwälder ein. Genießen Sie die atemberaubende Stille, abseits von Zivilisation und Strassenlärm. Rückfahrt nach Pedernales. Übernachtung im Hotel Villas del Mar (F/M/-)
4. Tag:
Auf der Fahrt in Richtung Barahona durchfahren Sie einen Trockenurwald mit Akaziengebüsch, Kakteen, Dornen und Agaven. Dazwischen befinden sich tausende von meist gelben Schmetterlingen, die sich teilweise an feuchten Stellen sammeln. Die einsamen Streckenabschnitte sind ohne jegliche menschliche Besiedelung. Allmählich wird das Land hügeliger und der verwitterte Kalkboden trockener. Entlang der malerischen Küstenstrasse fahren Sie nach Paraiso mit dem einzigen Sandstrand im Süden von Barahona. Anschliessend Fahrt nach San Rafael und Spaziergang zum Strand. Hier trifft der Fluss auf das Meer. Auf der Weiterfahrt nach Barahona besichtigen Sie ein Larimar-Atelier und sehen wie der Stein verarbeitet wird. Die Dominikanische Republik ist das einzige Land der Erde in dem diese Edelsteine zu finden sind. Dieser Stein wurde erst 1974 entdeckt, als ein dominikanischer Bergarbeiter einige Exemplare zu einem Juwelier brachte. Dieser war so begeistert von der leicht blauen Farbe des Steines, dass er ihm den Namen Larimar gab. Der Stein ist kratzfest und lässt sich gut polieren. Es werden Halsketten, Ohrringe und Schmuckdöschen hergestellt. Übernachtung im Hotel Playa Azul, Barahona. (F/-/A)
5. Tag:
Der Lago Enriquillo gehört zu den reizvollsten Gebieten des Landes und liegt fast 40 m unter dem Meeresspiegel. Die Gegend ist heiss und trocken, allerdings durch Quellen und kleine Flüsse stellenweise überaus fruchtbar. Im wüstenähnlichen Umfeld um den verkrusteten Salzsee wurden einige ehemalige Taíno Siedlungen entdeckt. Bootsfahrt auf die zum Nationalpark erklärte «Isla Cabritos». Durch ihre Abgeschiedenheit ist sie zu einem Naturparadies ersten Ranges geworden. Der Park ist ein Rückzugsgebiet für Spitzmaulkrokodile, die seltenen Nashornleguane oder die Wirtelschwanzleguane. Unter den über 100 Pflanzenarten gibt es mehrere endemische. Mittagessen und Gelegenheit zum Baden bei den natürlichen Schwefelbecken. Anschliesssend Besichtigung der Taíno-Höhlen von Las Caritas. Fahrt zur Grenze nach Haiti und Besichtigung des Marktes in Malpasse. In Duvergé können Sie nochmals die Gelegenheit nutzen, und in einem natürlichen Becken schwimmen. Rückfahrt nach Barahona. Übernachtung im Hotel Playa Azul. (F/M/A)
6. Tag:
Nach dem Frühstück und einem letzen erfrischenden Bad in der Bucht Ihres Hotels geht es zurück in die Hauptstadt Santo Domingo. Ankunft in Santo Domingo am Nachmittag. (F/-/-)