Amerikanische Reise: Humboldt in Ecuador

Amerikanische Reise: Humboldt in Ecuador

„Von früher Jugend auf lebte in mir der sehnliche Wunsch, ferne, von Europäern wenig besuchte Länder bereisen zu dürfen.“ Der großer deutsche Forscher und Humanist Alexander von Humboldt besuchte mit seinem Reisegefährten Aimé Bonpland während seiner Amerikanischen Forschungsreise 1799–1804 die damaligen Vizekönigreiche Neu-Granada (heute: Venezuela, Kolumbien, Ecuador) und Perú. Viele der heute beliebtesten Sehenswürdigkeiten waren schon damals Stationen seiner Reise: die Tierparadiese der Llanos und des Amazonasgebietes in Venezuela, die karibische Küste und das koloniale Andenhochland in Kolumbien, die von ihm benannte „Allee der Vulkane“ in Ecuador, die Inkastätten und die kolonialen Städte in Perú. Nur die sagenumwobenen Tempelanlagen von Machu Picchu waren den Europäern damals noch nicht bekannt.

Neue Amerikanische Reise – Bausteinreise

Reisen Sie auf den Spuren Humboldts und erleben Sie spektakuläre Naturlandschaften, faszinierende Kulturstätten und die wunderbare Gastfreundschaft der Menschen in den vier Ländern Südamerikas. Die vier Länder können Sie als Reisebausteine ideal miteinander kombinieren, denn sie beginnen und enden immer freitags. Die An- und Abreisetage werden dabei entsprechend des Vor- und Nachprogramms individuell angepasst. So können Sie z.B. Kolumbien und Ecuador auf dem Landweg verbinden.
Stellen Sie sich selbst Ihre Traumreise zusammen und lassen Sie sich von Ihrer privaten deutschsprachigen Reiseleitung so manches Geheimnis nahebringen. Spüren Sie den Atem Südamerikas.

Humboldt in Ecuador: Die Gipfel der Anden

8 Tage Privat-Reisebaustein mit deutschsprachiger Reiseleitung

Humboldt in Ecuador: Die Gipfel der Anden 8 Tage Privat-Reisebaustein mit deutschsprachiger Reiseleitung

In der ersten Hälfte des Jahres 1802 besuchte Humboldt das heutige Ecuador. Er bestieg den Pichincha, den „Hausberg“ Quitos. Auch den Chimborazo versuchte er zu bezwingen, scheiterte aber aufgrund der damals zur Verfügung stehenden Ausrüstung kurz vor dem Gipfel. Die Vulkanlandschaft Ecuadors ließ Humboldts Geologenherz höher schlagen und er benannte die „Allee der Vulkane“. Doch die kolonialen Städte Quito und Guayaquil beeindruckten ihn ebenso wie die Freundlichkeit der Bewohner. All’ das können Sie auch heute noch erleben. Besuchen Sie Ecuador und erleben Sie, wie Humboldt hier auch heute noch verehrt wird.

Quito (UNESCO) | Markt in Otavalo | Lagune Cuicocha | Äquatordenkmal Mitad del Mundo | Allee der Vulkane mit Pichincha, Cuicocha, Cotacachi, Cotopaxi und Chimborazo | Kraterlagune Quilotoa | Wallfahrtsort Baños | Route der Wasserfälle | Guayaquil

Preise pro Person im Doppelzimmer:    
bei 2 Reiseteilnehmern: auf Anfrage
bei Buchung von 2 oder mehr Reisebausteinen: auf Anfrage
Die Reisetermine können individuell festgelegt werden, ideal von Freitag bis Freitag.
Die Flugpreise variieren teilweise sehr stark und sind abhängig von Fluggesellschaft und Saison. Gern unterbreiten wir hierfür ein Angebot ebenso wie für ein Vor- oder Nachprogramm auf Galapágos oder an der Küste.

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Tourenverlauf

Tag 1 (Fr): Ankunft in Quito

Heute kommen Sie in Quito an. Die Hauptstadt Ecuadors mit ihrer einzigartigen kolonialen Altstadt, umgeben von den Vulkanen Pichincha, Cotopaxi, Antizana und Cayambe, hat schon im Jahre 1802 Alexander von Humboldt in ihren Bann geschlagen. Am Flughafen werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen und zusammen fahren Sie in die Casona de la Ronda, wo Sie inmitten des historischen Zentrums übernachten. Die Casona de la Ronda liegt in der gleichnamigen Straße La Ronda, eine der geschichtsträchtigsten Straßen Quitos. Am Abend können Sie sich unter die Einheimischen mischen, lokalen Bands zu hören und dabei einen Canelzo (alkoholisches Heißgetränk) und eine Empanada (gefüllte Teigtasche) probieren (optional). (-/-/-)

Tag 2 (Sa): Markt in Otavalo – Cuicocha – Cotacachi

Früh am Morgen fahren Sie auf der Panamericana Richtung Norden. Sie fahren entlang einer einmaligen Andenlandschaft, die schon Alexander von Humboldt in umgekehrter Richtung bereist hat (er kam aus Kolumbien und sein Ziel war Quito). In Otavalo besuchen Sie den größten Kunsthandwerksmarkt von Ecuador, der schon seit Vor-Inka Zeiten besteht. Während Sie gemütlich entlang der bunten Ständen mit Kunsthandwerk, aber auch Obst und Gemüse, spazieren, bekommen Sie einen Einblick in das Leben der Otavaleños, die Sie an Ihren weißen Hosen mit den blauen Ponchos erkennen. Hier wird gefeilscht, verhandelt oder es werden einfach nur Neuigkeiten ausgetauscht, allerdings ruhig und gemütlich ohne die sonst oft so typische Hektik anderer Märkte. Anschließend geht es zu einer weiteren Station von Humboldts Reise durch Ecuador. Die Lagune Cuicocha liegt an den Ausläufern des erloschenen Vulkans Cotacachi (3070 m) am Rand des Naturschutzgebietes Cotacachi-Cayapas (Reserva Ecologica) auf ca. 3200 m Höhe. Auf einem Wanderweg erkunden Sie die typische Hochlandflora und erfahren mehr über die hier zu sehenden Pflanzen, wie zum Beispiel deren medizinische Nutzung. Auf Ihrem Weg zurück nach Quito unternehmen Sie einen Abstecher nach Cotacachi. Das kleine Städtchen ist bekannt für seine Lederwaren, auch wenn der Quichua-Name Cotacachi (deutsch: Salz mahlen) darauf hinweist, dass hier nicht immer nur Leder verarbeitet wurde. In Quito angekommen, fahren Sie wieder in das Hotel Casona de la Ronda, wo Sie übernachten. (F/-/-)

Tag 3 (So): Stadtbesichtigung – Mitad del Mundo

Heute bekommen Sie einen Eindruck von dem Quito, welches Alexander von Humboldt in seinen Bann gezogen hat. Zu Fuß entdecken Sie die Altstadt von Quito mit ihren Plätzen Santo Domingo, de la Independencia und San Francisco, die umgeben sind von wunderschönen Kolonialenbauten, die alle ihre ganz eigene Geschichte haben. Nicht ohne Grund wurde das historische Zentrum Quitos 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Überragt wird die Altstadt von der Jungfrau von Quito, die auf dem Panecillo-Hügel über die Stadt wacht. Weiter geht es durch das moderne Zentrum Richtung Norden bis zur Mitte der Welt. Das ca. 25 Kilometer außerhalb von Quito gelegene Äquatordenkmal erinnert an die 1736–1744 von Franzosen und Spaniern durchgeführte geodäsische Expedition. Stehen Sie gleichzeitig auf der nördlichen und der südlichen Erdhalbkugel. Anschließend besuchen Sie das Museum Inti-Ñan, in dem Sie viel über verschiedene Kulturen Ecuadors erfahren und auch Experimente machen, die Ihnen die Kraft des Äquators erklären. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Quito zurück. (F/-/-)
Hinweis: Unter Umständen können aufgrund von stattfindenden Messen nicht alle Kirchen besucht werden.

Tag 4 (Mo): Cotopaxi Nationalpark

Heute beginnt Ihre Reise entlang der „Allee der Vulkane“ Richtung Süden. Ihre erste Station ist der Cotopaxi Nationalpark mit dem gleichnamigen Vulkan, der mit einer Höhe von 5897m einer der höchsten noch aktiven Vulkane der Welt ist. Im Interpretationszentrum erfahren Sie mehr über die verschiedenen Eruptionen, die in den letzten Jahrhunderten stattgefunden haben. Weiter geht es bis zur Lagune Limpiopungo, die auf einer Hochebene auf 3800 Metern liegt. Über ihr erhebt sich der Berg Rumiñahui. Während eines Spazierganges können Sie mit etwas Glück sogar Wildpferde beobachten. Nachmittags fahren Sie zur Hacienda La Cienega. Hier übernachten Sie zwischen dicken Mauern voller Geschichte. Lange Zeit wurde vermutet, dass auch Alexander von Humboldt hier übernachtet hat. (F/M/-)

Tag 5 (Di): Quilotoa Kraterlagune

Heute entdecken Sie die westlichen Anden und damit eine der landschaftlich beeindruckensten Gegenden der ecuadorianischen Anden. Sie fahren nach Latacunga und von hier aus geht es hinein in eine atemberaubende Andenlandschaft, durchzogen von kleinen Dörfern. Sie kommen durch Zumbuhaua, einem kleinen farbenfrohen Dorf, in dem etwa 40 Familien leben. Nach kurzer Zeit erreichen Sie die Quilotoa Lagune, die blaugrün in der Sonne schimmert. Der See gilt als einer der schönsten Ecuadors. Bei guter Sicht blicken Sie vom Kraterrand auf das umwerfende Panorama der umliegenden Vulkane und Berge. Nach einem Spaziergang durch die Andenlandschaft kehren Sie zur Hacienda La Cienega zurück, wo Sie wieder übernachten. (F/LP/-)

Tag 6 (Mi): Baños – Route der Wasserfälle – Pailon del Diablo

Am Morgen unternehmen Sie einen kleinen Abstecher von der „Allee der Vulkane“ hin zum Wallfahrtsort Baños (1800m). Baños ist für seine Thermalbäder und das milde Klima bekannt. Auf einem Rundgang durch den Ort sehen Sie u.a. die Kirche mit der berühmten Jungfrau „Virgen de los Aguas Santas“, der viele Wunder nachgesagt werden, spazieren durch Parkanlagen und können Melcocha probieren, eine Süßigkeit aus Zuckerrohr, für die Baños landesweit bekannt ist. Weiter fahren Sie auf der „Route der Wasserfälle“ das Tal des Rio Pastaza hinunter. Hier werden Sie zum mächtigsten Wasserfall Ecuadors, dem „Pailón del Diablo“ hin- und zurückwandern. Am Nachmittag fahren Sie zur Hacienda Leito, wo Sie heute übernachten werden. (F/-/A)

Tag 7 (Do): Chimborazo – Riobamba

Sie fahren weiter Richtung Riobamba. Unterwegs besuchen Sie den Chimborazo. Der Chimborazo ist der höchste Berg der ecuadorianischen Anden (6310m) und durch seine Lage in der Nähe des Äquators ist der Gipfel gleichzeitig die Stelle, die am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Alexander von Humboldt versuchte zusammen mit seinen Weggefährten im Jahr 1802, diesen Bergriesen zu bezwingen. Aufgrund einer unüberwindbaren Gletscherspalte musste er seinen Versuch zirka 800 Meter unterhalb des Kraters abbrechen. Trotzdem hielt Humboldt 30 Jahre lang den Bergsteiger-Weltrekord, in Anbetracht der damaligen Ausrüstung eine wahre Meisterleistung. Anschließend fahren Sie weiter bis nach Riobamba, wo Sie in der Hacienda Abraspungo übernachten. (F/M/-)

Tag 8 (Fr): Fahrt nach Guayaquil

Nach dem Frühstück brechen Sie in Riobamba Richtung Küste auf. Während der Fahrt durchqueren Sie vom Hochland bis zur tropischen Küste verschiedene Klimazonen, die Sie besonders an der sich ändernen Vegetation bemerken werden. Von der Hochlandvegetation fahren Sie durch Nebelwald und subtropische Vegetation, bis Sie sich schließlich zwischen Bananen- und Kakaoplantagen befinden und entlang von grünen Reis- und Zuckerrohrfeldern fahren. In Guayaquil angekommen, werden Sie zum Flughafen gefahren und setzen Ihre Reise fort oder kehren in Ihre Heimat zurück. (F/LP/-)
Hinweis: Je nach Abflugszeit von Guayaquil aus, kann eine kurz Stadtrundfahrt stattfinden.

Ideal ist eine Verlängerung der Reise mit einer Galápagos-Kreuzfahrt, einem Galápagos-Insel-Hopping oder einer Flusskreuzfahrt mit dem M/V Anakonda im Regenwald des Amazonasgebiets.

F: Frühstück /  M: Mittagessen oder Lunchpaket (LP) / A: Abendessen

In den Leistungen enthalten:

Alle genannten Transfers, Unterkunft im Doppelzimmer in den genannten oder vergleichbaren Hotels und Haciendas der gehobenen Mittelklasse, Ausflüge und Besichtigungen laut Programm mit einem privaten, deutschsprachigen, lokalen Reiseleiter, genannte Mahlzeiten

Nicht in den Leistungen enthalten:
Internationaler Flug, Getränke, Einzelzimmerzuschlag, persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Reiseversicherungspaket

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Karte Ecuador

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Bausteinreise: Humboldts Amerikanische Reise

Bausteinreise: Humboldts Amerikanische Reise
Reisen Sie auf den Spuren Humboldts und erleben Sie spektakuläre Naturparadiese, faszinierende Kulturstätten und die ausgesprochene Gastfreundschaft der Menschen in den vier Ländern Südamerikas: Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Perú.

Reisearten

Privat-Rundreise
Sie reisen ab 2 Personen mit Ihrem persönlichen Reiseleiter. Das Programm wird nach Ihren Wünschen zusammengestellt.

Mietwagenrundreise
Sie reisen mit Ihrem Mietwagen, die Hotels sind für Sie bereits gebucht.

Gruppenrundreisen
Sie reisen in einer meist kleinen Reisegruppe.

Reisebausteine
Diese Angebote können Sie als Vor- oder Nachprogramm buchen. Eine separate Buchung ist gegen Aufpreis möglich.

Alle Informationen über die Reisearten finden Sie hier.

Reiseversicherung

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