Die Inkawelt rund um Cuzco

Halb- oder Ganztagesausflüge mit deutschsprachiger Reiseleitung

Die Andenstadt Cuzco – dem Namen nach ”Der Nabel der Welt“ – ist weit mehr als der Ausgangsort nach Machu Picchu. Gegründet durch die Inka als Zentrum eines riesigen Reiches, birgt die Stadt selbst und die nähere Umgebung viele Sehenswürdigkeiten. Folgend finden Sie einige Beispiele für Exkursionen ab/an Cuzco, die Ihre Perú-Rundreise hervorragend ergänzen.

Pikillaqta und Andahuaylillas

Halbtagestour ab/an Cuzco mit deutschsprachiger Reiseleitung

Pikillacta wurde von der Wari-Kultur (500–900 n.Chr.) als Stadt und religiöses Zentrum gegründet. Die Siedlung umfasst beinahe zwei Quaratkilometer und ist somit die größte aus der Vor-Inka-Zeit in der Umgebung von Cuzco (32 km Entfernung). Sie liegt auf einer Anhöhe, die eine wundervolle Aussicht auf den Lucre-See bietet. Sehr interessant sind die Arbeiten zur Wasserversorgung, die die Bewässerung der Terrassen und landwirtschaftlich genutzten Feldern im Lucre Becken sicherstellen und so den intensiven Anbau von Mais, Kartoffeln usw. ermöglichten.

Weiterfahrt nach Andahuaylillas, einem lieblichen kleinen Dörfchen aus der Kolonialzeit ganz in der Nähe von Pikillacta. Die an dieser Stelle ganz unerwartete Hauptsehenswürdigkeit ist die zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaute Kirche, die außen noch sehr schlicht wirkt, deren Inneres jedoch durch die reiche und künstlerisch wertvolle Gestaltung in Erstaunen versetzt. Die zahlreichen Malereien dienten dazu, die Bevölkerung, die damals größtenteils weder lesen noch schreiben konnte, über die biblischen Inhalte zu informieren. Die Kirche wird oft als die „Sixtinische Kapelle Amerikas“ bezeichnet.

Preise pro Person:
bei 2 Reiseteilnehmern: ab 65€
Die Reisetermine können individuell festgelegt werden.

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Maras, Moray und Chincheros

Ganztagestour ab/an Cuzco mit deutschsprachiger Reiseleitung

Maras ist ein kleiner Ort, etwa 40 km von Cuzco entfernt, an einer Abzweigung der Straße, die nach Urubamba führt. Er beherbergt eine Kirche aus der Kolonialzeit. Ganz in der Nähe befinden sich riesige Anlagen mit terrassenförmig angelegten Salzpfannen, die noch aus vorspanischer Zeit stammen. Das Wasser darin kommt von einem unterirdischen Flüsschen, ist stark salzhaltig und wird nach und nach von der Sonne getrocknet. Das so entstandene Salz wird von den Familien, die diese Terrassen von Generation zu Generation weiter vererben, in Handarbeit abgebaut. In den Sommermonaten (April bis Oktober) sind die Lichtverhältnisse besonders gut, die dem Ganzen wundervolle Effekte für die Fotokamera verleihen.

Nur 7 km von Maras entfernt, erreichen wir das Dörfchen Moray über eine Straße, die sich leider nicht immer im besten Zustand befindet. Dieser Ort ist wegen seine vier exakt kreisförmig angelegten Terrassen bekannt, die sich um einen künstlichen tiefen Krater zu scharen scheinen. Man vermutet, dass es sich hierbei um ein landwirtschaftliches Forschungszentrum der Inka handelte, die den landwirtschaftlichen Anbau in den verschiedenen Höhenlagen ihrer Parzellen, von denen manche einen Höhenunterschied von 100 m erreichen, erforschen wollten. Die Terrassen waren von Stützmauern abgesichert, wurden mit fruchtbarer Erde befüllt und mit Hilfe eines komplizierten Systems mit Wasser versorgt, so dass mehr als 250 verschiedene Pflanzenarten gezüchtet werden konnten.

Weiterfahrt nach Chincheros, 3760m über dem Meeresspiegel. Der hübsche kleine Ort war der Sommersitz der Inkas. Bis heute wird die Messe dort in Quechua (Indiosprache) gehalten. Sonntags findet ein farbenprächtiger und beliebter Indiomarkt statt, auf dem Obst, Gemüse, aber auch Kunsthandwerk und Textilien angeboten werden. Abends Rückkehr nach Cuzco.

Preise pro Person:
bei 2 Reiseteilnehmern: ab 150€
Die Reisetermine können individuell festgelegt werden.

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Wahl der "Sieben neuen Weltwunder der Natur"

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